Ein letztes Mal…

08.11.2009
07:24

…und dann wird es sicherlich keinen Blogumzug mehr geben ;)
Ja genau, ich bin wieder umgezogen. Zwar hat mir bplaced insgesamt gut gefallen, aber mittlerweile hat es mich einfach so genervt, ständig irgendwelche Time-Outs zu haben und meinen Blog neu laden zu müssen, in der Hoffnung, dass er plötzlich wieder da ist. Aber ansonsten bin ich mit bplaced wirklich zufrieden, wer einen kostenlosen Hostanbieter sucht, kann sich da ja mal umschauen.

Und nun fragen sich sicherlich alle, umgezogen, aber wohin?
Auf meinen eigenen Webspace. Zwar muss ich dafür etwas Geld bezahlen, aber bisher bin ich wirklich seehr zufrieden und ich finde, die bisherige Arbeit hat sich wirklich gelohnt.

Von nun an bin ich nur noch auf http://www.mein-buecherreich.de zu erreichen. Meine ganzen Beiträge sind schon drüben und dieses Blog wird es wohl nicht mehr lange geben. Bei bplaced muss man sich mind. 1 mal innerhalb 3 Monaten anmelden, tut man dies nicht, wird der Blog gelöscht…und ich schätze, genau das wird diesem Blog hier wiederfahren ;)
Ich hoffe, wir sehen uns dann drüben wieder!

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CHALLENGE: Aktueller Stand

01.11.2009
16:02

So, ganz stolz kann ich jetzt verkünden, dass ich bereits 2 von 3 Reihen beendet habe! Also, sieht meine Liste momentan so aus:

Die Sturmkönige-Trilogie von Kai Meyer BEENDET!

Dschinnland (gelesen)
Wunschkrieg (gelesen)
Glutsand

Die Waringham-Saga von Rebecca Gablé

Das Lächeln der Fortuna (gelesen)
Die Hüter der Rose (1115 Seiten)
Das Spiel der Könige (1196 Seiten)

Die Malfuria-Trilogie von Christoph Marzi BEENDET!

Das Geheimnis der singenden Stadt
Die Hüterin der Nebelsteine
Die Königin der Schattenstadt

Demnach fehlt mir nun lediglich eine einzige Reihe! Allerdings ist das aber auch die umfangreichste. Insgesamt 2311 Seiten fehlen mir also, um die Challenge zu beenden. Sollte zu schaffen sein, hoffe ich zumindest. 2 Bücher = 2 Monate. Ich denke, sobald Feenlicht ausgelesen ist, werde ich mit Die Hüter der Rose beginnen… Also, bitte alle kräftig Daumen drücken ;)

Hier war übrigens mein Startpost mit Regeln.

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ICH LESE GERADE: Jenny-Mai Nuyen – Feenlicht

01.11.2009
15:42

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Drei Meilen westlich von Har’punaptra, der Hauptstadt der Zwerge und des Handels, trafen sich Sturmjäger und Trollhändler zu einem nicht ganz legalen Geschäft in den Gebirgen der Wüste.

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MONATSSTATISTIK: Oktober

01.11.2009
15:29

Leider bin ich diesen Monat wiedermal nicht so zufrieden mit meiner Statistik, immernoch viel zu wenig gelesen…wobei das ja auch seine Gründe hat, leider :heul:
Aber spätestens im Dezember sollte es wieder mehr werden, hoffe ich zumindest. Aber wenigstens habe ich zu jedem Buch eine Rezi schreiben können, wenigstens eine Besserung :)

Abgänge:
Gelesen: 7
Insgesamt gelesene Seiten: 2904

gelesenok09

Jenny-Mai Nuyen – Nijura. Das Erbe der Elfenkrone *****
Mein erstes Buch der Autorin und ich bin begeistert und froh, dass ich noch welche hier stehen habe. Eine richtig schöööne Geschichte

Kai Meyer – Glutsand *****
Der dritte und damit letzte Band der Sturmkönige. Wunderbar und nun bin ich traurig, diese tolle Welt hinter mich lassen zu müssen…

Isabel Abedi – Lucian *****
Wow, mir fehlen mir immernoch die Worte, um dieses Buch richtig zu beschreiben *seufz*

Aprilynne Pike – Wings *
Furchtbar schlecht und abstrus! So ein Blödsinn…die restlichen 3 Bände werde ich mir garantiert nie anschaffen, egal wie die Cover aussehen werden…

Christoph Marzi – Malfuria 2. Die Hüterin der Nebelsteine *****
Christoph Marzi – Malfuria 3. Die Königin der Schattenstadt *****
Hach, Marzi halt. Ich liebe seine Sprache, seine Bücher…und jetzt bin ich noch traurig, diese wunderbare Reihe verlassen zu müssen…

Ekaterina Sedia – Die geheime Geschichte Moskaus *
Oh man, mit großen Erwartungen dran gegangen und ich wurde nur enttäuscht…dabei klang der Inhalt eigentlich sehr vielversprechend…

Zugänge: 17 (2)
neuok09

Gekauft: 8

+ Rachel Caine – Dead Girls Dance. Morganville Vampires Book 2
+ Michael Kobr & Volker Klüpfel – Rauhnacht
+ Melissa Marr – Wicked Lovely
+ Isabel Abedi – Imago
+ Tobias O. Meißner – Die dunkle Quelle. Im Zeichen des Mammuts 01 (Gutschein)
+ Bernhard Hennen – Elfenkönigin
+ Amber Kizer – Meridian. Dunkle Umarmung
+ Isabel Abedi – Wünschst du dir keinen Engel?

Geschenkt bekommen: 3
+ Mathias Nolte – Roula Rouge
+ Kai Meyer – Herrin der Lüge
+ Heinz Strunk – Fleckenteufel

Ertauscht: 2
+ Heide Solveig Göttner – Die Priesterin der Türme
+ James A. Sullivan – Der letzte Steinmagier

Gewonnen: 3
+ Chiara Strazzulla – Dardamen. Gefährten der Finsternis
+ Kai Meyer – Arkadien erwacht
+ Kristin Falck – Der Eid des Steinkönigs

Rezensionsexemplar: 1
+ Jenny-Mai Nuyen – Feenlicht. Die Sturmjäger von Aradon

Ausgeliehen: 2
+ Lynn Okamoto – Elfen Lied 01
+ Karl-Heinz Witzko – Dämon wider Willen

Aktueller SUB-Stand: 268

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SUB: Neuzugänge der letzten Woche

01.11.2009
14:21

Die vergangene Woche war gar nicht toll, überhaupt nicht *heul* und zum lesen bin ich auch nicht gekommen, und daher musste ich meinen Frust mit Buchkäufen und -tausche loswerden…auch wenn es noch nicht ganz geklappt hat…aber nun hat ja der nächste Monat (= Geld) angefangen…denn die kommende Woche wird auch wieder blöd…

So, erstmal meine Käufe aus meiner Stammbuchhandlung:

Amber Kizer – Meridian. Dunkle Umarmung
meridian

Wenn kleine Tiere spüren, dass der Tod nah ist, suchen sie Meridians Nähe, um an sie gekuschelt zu sterben. Das war schon immer so, seit Meridian geboren wurde, und sie macht sich längst keine Gedanken mehr darüber. Doch an ihrem 16. Geburtstag ist plötzlich etwas anders: Als vor Meridians Haus ein schwerer Unfall passiert, empfindet das Mädchen den Schmerz der Sterbenden am eigenen Leib – und entgeht selbst nur knapp dem Tod. Jetzt erst erfährt sie die Wahrheit: Sie gehört zu den Fenestras, die den Seelen der Verstorbenen das Fenster zum Himmel öffnen können. Ihre Gabe ist nun voll erwacht und bringt Meridian in größte Gefahr, denn die Fenestras haben dunkle Gegenspieler …

Isabel Abedi – Wünschst du dir keinen Engel?
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Ein Junge verliebt sich in ein Mädchen, das als Engel verkleidet in einem Kaufhaus jobbt. Ein Mädchen begegnet einem rätselhaften Jungen in Los Angeles, der Stadt der Engel. Und zu wundervoller Flötenmusik tanzen kleine geflügelte Gestalten durch die Luft. Isabel Abedi erzählt von bezaubernden Paradieswesen, die mitten unter uns leben, und entführt in eine Welt zwischen Himmel und Erde …

Und jetzt noch die beiden Tauschbücher, die bei mir angekommen sind…

Heide Solveig Göttner – Die Priesterin der Türme
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Die Bewohner der Stadt Caláxi werden vor einer verheerenden Katastrophe gewarnt. Doch die Menschen trauen der Überbringerin der Nachricht, dem Mädchen Lillia mit den türkisfarbenen Augen, nicht; denn sie fürchten, Lillia bringe das Ende der Zeit. Einzig Amra, die Dienerin des Totengottes Antiles, nimmt sich Lillias an. Als auch noch die kriegerischen Nraurn angreifen und Lillias Herausgabe verlangen, scheint das Unheil unabwendbar. Der Auftakt zum Zyklus »Die Insel der Stürme«, der die Leser bis zum Schluss gefangen halten wird.Gefährliche Abenteuer, faszinierende Charaktere – eine Entdeckung für alle Freunde epischer Fantasy.

James A. Sullivan – Der letzte Steinmagier
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Chaos herrscht im Kaiserreich, nachdem in der Schlacht von Wuchao alle Steinmagier ums Leben gekommen sind. Alle, bis auf einen: Wurishi Yu, der von seinem Meister absichtlich zurückgelassen worden ist, um als letzter die Tradition und die Magie seiner Zunft zu bewahren. Und um eine Schuld zu begleichen. Denn einst wurde die Kaiserin von einem abtrünnigen Steinmagier in eine Statue verwandelt und nur ihre Erlösung kann die Finsternis, die seitdem über das Reich hereingebrochen ist, vertreiben. Mit dem Erbe seines Meisters, einer kostbaren Schriftrolle, macht sich Yu an die schier unlösbare Aufgabe, wird aber schon bald von dem machthungrigen Fürsten Dayku Quan verfolgt, der sich in den Besitz des Geheimnisses der ewigen Jugend bringen will. Doch dann erhält Yu unerwartet Hilfe.

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REZENSION: Ekaterina Sedia – Die geheime Geschichte Moskaus

01.11.2009
11:16

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Seiten: 329
ISBN: 978-3608938739

Galina, die eine bewegende Vergangenheit hinter sich hat, macht sich eines Tages auf die Suche nach ihrer Schwester Mascha. Mascha, die hochschwanger war, ist plötzlich aus dem Badezimmer verschwunden und einzig zurück blieben ihr Neugeborenes und ein Vogel. Zusammen mit dem Polizist Jakov, der im Moment mit vielen solchen Vermisstenanzeigen zu tun hat, und mit dem Straßenkünstler Fjodor, der die ungewöhnlich vielen Vögel in der Stadt bemerkt hat, machen sie sich auf den Weg und landen plötzlich in einer anderen Stadt unterhalb von Moskau, von der die normalen Menschen nichts wissen. Denn dort leben viele Gestalten aus Sagen und Mythen, wie z.B. eine Rusalka, Väterchen Frost oder die Kuh Zemun, etc. Denn auch dort unten gibt es ungewöhnliche Vorkommnisse…

Ich muss sagen, ich bin sehr enttäuscht von dem Buch und ich weiß auch gar nicht, warum ich es überhaupt beendet habe. Normalerweise hätte ich ein Buch, durch das ich mich so quälen muss wie dieses, längst abgebrochen. Aber vielleicht war meine Hoffnung, dass es noch besser wird, einfach zu groß. Allerdings hat sich meine Hoffnung nicht bestätigt, denn eine Steigerung konnte ich leider nicht feststellen.

Die ersten 40 Seiten hatten mir richtig gut gefallen und ich war schon sehr gespannt wie es weiterging. Doch irgendwie kam die Story nicht so richtig in Fahrt. Sie brauchte erstmal rund mehr als 100 Seiten, bis sie sich ganz langsam weiterentwickelte. Aber dennoch hatte ich einfach oft das Gefühl, dass die Geschichte sich im Kreis dreht und nicht richtig vorwärts kommt.
Jede Person, die im Buch vorkommt, wird von der Autorin gleich vorgestellt: Zuerst werden ein paar Worte mit oder über sie gewechselt und dann folgt ein mehrere Seiten langer Exkurs über die Vergangenheit der neuen Person und was diese arme Gestalt schreckliches durchmachen musste. Selbst bei Nebenpersonen wurde das so gehandhabt und mir war das einfach zu langatmig. Es gibt mehr als nur eine Möglichkeit, die Vergangenheit der Figuren zu erläutern als in seitenweisen Rückblenden in der Vergangenheit. Das mag interessant sein in Bezug auf Russland und seine Geschichte, aber es trug einfach nicht wichtiges hierzu bei. Ich habe mich oft gefragt, was die Autorin hier denn schreiben wollte, einen Urban Fantasy Roman oder lieber ein Buch über die Geschichte Russlands und deren Menschen. Etwas weniger wäre hier besser gewesen.

Mit Russland kenne ich mich nicht sonderlich aus und ich habe auch bisher wenig gelesen, dass in diesem Land spielt und daher fand ich es interessant, ein Buch zu lesen, in denen russische Mythengestalten ein wichtiger Bestandteil sind. Allerdings fand ich hier, dass die verschiedenen Figuren zu schnell abgehandelt worden sind. Hier hätte ich gerne noch etwas mehr gelesen, was es mit den einzelnen Gestalten auf sich hatte.

Das Buch lies sich für meinen Geschmack nicht sehr flüssig lesen. Ich muss auch gestehen, dass das Buch schon seit ein paar Wochen bei mir angelesen herum lag und ich einfach keine Lust hatte, hierdrin weiterzulesen. Und auch jetzt musste ich mich regelrecht dazu zwingen, leider ohne ein gutes Ergebnis.
Was ich allerdings auch sehr vermisst habe in der Geschichte, war einfach etwas Leben. Die Figuren hätten auch tot sein können und sie hätten nicht besser reagieren können. Selbst in den Rückblenden wirkten sie lebendiger als sie es in der Gegenwart waren. Ich konnte weder mit ihnen mitfühlen, noch haben sie mich sonst irgendwie bewegt.
Zwar hat die Autorin versucht, ihnen allen eine interessante Geschichte zu geben, doch eine Hintergrundgeschichte allein macht die Personen, für mich zumindest, nicht authentisch oder real, sondern vielmehr auch ihre Gefühle und emotionalen Reaktionen, die es hier nur sehr gering gab.

Während sie nach der Urache suchen, die die Menschen scheinbar in Vögel verwandelt hat, kommen immer mehr Gestalten zu der Gruppe, sodass aus ursprünglich drei Leuten es sicherlich 7 oder mehr waren und da sich in meinem Kopf keinerlei besondere Merkmale festgesetzt hatten, war es schon recht schwer, die verschiedenen Personen voneinander zu unterscheiden. Hier wäre ein weniger sicherlich mehr gewesen.
Das Ende hat mich, ehrlich gesagt, auch nicht zufrieden gestellt. Irgendwie hatte ich befürchtet, dass mit Galina noch etwas sein wird und so war es dann auch. Mich hatte das einfach nur genervt und erschien mir viel zu gewollt.

Das Cover ist in dunkelrot gehalten, und die Vögel und Gebäude auf dem Cover in schwarz, was durchaus passend ist, da die Atmosphäre im Buch auch recht düster war. Bei jedem neuen Kapitel gab es eine kleine Vogelverzierung, was mir optisch sehr gefiel und Vögel spielen hier ja eine besondere Rolle.

“Die geheime Geschichte Moskaus” hat viele interessante Ansätze, doch leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht überzeugen. Vieles wirkte einfach zu konstruiert, die Personen waren nicht sonderlich lebendig und das Ende ist auch wenig zufrieden stellend für mich. Schade drum.

1

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REZENSION: Christoph Marzi – Malfuria 3. Die Königin der Schattenstadt

01.11.2009
10:18

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Reihe: Malfuria 3
Seiten: 342
ISBN: 978-3401061283

Der dritte und damit letzte Band der Malfuria Trilogie “Die Königin der Schattenstadt” schließt direkt an den Vorgängerband “Die Hüterin der Nebelsteine” an. Diejenigen, die noch keinen Band der Reihe gelesen haben, sollten hier besser nicht weiterlesen, da hier für diejenigen zu viel verraten wird.

Catalina und Jordi sind beide auf der Flucht vor den Schatten, nur leider getrennt voneinander.
Catalina will dringend ihre Großmutter Nuria Niebla finden, doch leider kommt das Treffen nicht zustande, sodass sie zusammen mit der Spinx Miércoles und dem Schatten des alten Kartenmaches Márquez in die Stadt der Schatten reist. Dort gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten und man erfährt, was es mit den Schatten auf sich hat.
Jordi hingegen hat nur einen Wunsch: Catalina finden und ihr alles erzählen. Denn endlich hat er sein Gedächtnis wieder und kann sich an alles erinnern, nur leider etwas zu spät…
Er versucht mit den anderen vor den Schatten zu fliehen, was allerdings gar nicht so einfach ist, da sie eine Blockade eröffnet haben und niemanden aus Lisboa rauslassen wollen. So befindet sich Jordi wieder an Bord des Falkens, wo auch Makris de los Santos ist, die immer mehr zu Stein wird und es wohl keine Rettung mehr für sie gibt.

Nachdem ich Band 2 der Trilogie beendet hatte, konnte ich nicht länger warten und ich habe sofort mit dem dritten Band angefangen, auch wenn es dann heißt Abschied nehmen von vielen liebgewonnenen Personen, was mir bei Marzi immer recht schwer fällt.
Es ist bis zum Ende hin spannend. Es kommt immer ein neues Detail zu den Schatten hervor, bis zum Showdown am Ende. Zwar scheint es auf den ersten Blick recht einfach, die Figuren in “gut” und “böse” einzuteilen, doch je mehr man erfährt, desto schwieriger gelingt das. Denn auch hier sind die Figuren nicht eindimensional, auch wenn man einen Unterschied zur Uralten Metropole findet, allerdings ist die Malfuria Trilogie auch mehr eine Reihe für Jugendliche.

Das Ende hat mich sehr überrascht und lässt die Trilogie komplexer erscheinen, als man zuerst annimmt.
Da Jordi und Catalina die meiste Zeit über getrennt sind, wechselt sich die Perspektive so wieder ab und man erlebt, was diese im Moment durchmachen. Doch was ich sehr schön fand war, dass sie dennoch oft aneinander gedacht haben und so die Liebe, die zwischen ihnen ist, auch weiterhin glaubhaft ist.

Die Aufmachung gefällt mir hier auch wieder sehr gut, wie das blaue Lesebändchen, dass sehr passend zum Buch ist. Da hat der Arena Verlag mal wieder sehr gute Arbeit geleistet!

Leider ist die Malfuria Reihe nur eine Trilogie. Die Fragen, die während der Lektüre zu dem Buch aufgekommen sind, wurden hier alle beantwortet und ist somit ein sehr schöner Abschluss. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und da man leider nicht erfährt, wie es mit den Protagonisten weitergeht, ist es dennoch sehr hoffnunngsvoll und lässt mich sehr zufrieden zurück. Dennoch heißt es jetzt Abschiednehmen von vielen Personen, die ich jetzt lange begleitet habe. Aber die Trilogie wird auf alle Fälle ein sicheres Plätzchen in meinem Regal haben und ich werde noch oft an sie zurückdenken.

5

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REZENSION: Martin Beyer – Alle Wasser laufen ins Meer

29.10.2009
16:54

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Seiten: 240
ISBN: 3608936092

“Alle Wasser laufen ins Meer” erzählt episodenhafte Ausschnitte aus dem Leben von Georg Trakl, einem Dichter des Expressionismus. Georg Trakl war, wie viele Dichter seiner Zeit, eine zerrissene Person. Er war schlecht in Mathe, Latein und Griechisch und traf sich oft mit Dichterkollegen. Er betäubt sich oft mit Drogen, wie “bestrichene” Zigaretten, Opium oder auch Alkohol. Seine jüngere Schwester Margarethe geht in Wien auf ein Internat. Wenn sie zu Hause in Salzburg ist, verbringen sie und Georg viel Zeit miteinander. Und eben auf diese Beziehung wird ein besonderes Augenmerk gelegt. Zwar steht diese nicht immer im Mittelpunkt, aber der Autor kehrt immer wieder darauf zurück. Den beiden Geschwistern wird eine inzestuöse Beziehung nachgesagt, allerdings gibt der Autor hierdrauf keine Antwort, ob es wirklich so war. Zwar spürt man als Leser, dass diese beiden Menschen mehr als nur “Geschwisterliebe” verbindet, aber dennoch wird es eigentlich offen gelassen.
Margarethe, genannt Grete, liebt den Freund ihres Bruders, Erhard Buschbeck, doch diese Liebe scheint nicht auf Gegenseitigkeit zu beruhen und so stürzt sich auch Grete nicht nur in ihre künstlerische Welt als Klavierspielerin und Komponistin und betäubt ihren “Schmerz” mit Alkohol.

Doch die “Leichtigkeit”, die im ersten Teil des Buches vorherrschte, legte sich schnell mit dem Tod des Vaters 1910. Denn dadruch geriet die Familie in finanzielle Not, sodass Grete nicht länger ihre Schule in Wien besuchen konnte und nach Berlin ziehen musste. Auch Georg musste sich von nun an mit kleineren Jobs durchschlagen, bis er sich 1914 dazu entscheidet, in den Krieg zu ziehen und was er dort erlebt, nimmt ihm letztlich jeglichen weiteren Lebensmut…

Georg Trakl ist mir zuerst in der Schule im Deutschunterricht begegnet, als wir expressionistische Gedichte durchgenommen haben. Damals habe ich nur grob etwas zu seinem Leben erfahren und immer vorgehabt, mich mehr mit ihm zu beschäftigen, sowie mit der Zeit in der er lebte, also der Anfang des 20. Jahrhunderts. Demnach war ich sehr gespannt auf den Roman “Alle Wasser laufen ins Meer”, der nicht nur das Leben von Georg Trakl beleuchtet, sondern auch sehr gut seine Zeit. Allerdings sollte man sich auch für diese Zeit und die Künstlerszene interessieren, sonst tut man sich mit diesem Buch keinen Gefallen. Wie bereits erwähnt, behandelt dieser Roman nicht das gesamte Leben Georg Trakls, sondern nur Ausschnitte und daher sollte man sich besser schon etwas mit seinem Leben vorher beschäftigt haben, um an diesem Buch Genuss haben zu können.

Der Autor benutzt eine, wie ich finde, sehr schöne Sprache, die sich zwar toll lesen lässt, aber nicht ganz einfach, wie bei anderen Romanen. Er fängt die Zeit sehr gut ein und man merkt gar nicht, dass man sich bereits dem Ende nähert, denn leider besitzt der Roman “nur” 240 Seiten.
Das Cover empfinde ich als sehr gelungen und ich denke, dass es die beiden Geschwister darstellen soll. Auf Farben wird weitesgehend verzichtet, bis auf den Titel und das Logo des Verlages, so dass diese etwas herausstechen. Der Titel klingt sehr schön und darauf wird im Buch auch noch Bezug genommen. Der Grundton des Buches ist eher sehr melancholisch und traurig. Ein Brief von Grete an Georg wurde in vier Teile eingeteilt, und am Anfang und am Ende der insgesamt drei Teile des Buches eingefügt.
Allerdings muss ich bemängeln, dass vorallem am Anfang manche Sätze auf Französisch stehen, die zwar eigentlich passen, aber nicht übersetzt werden und Leute, die kein Französisch kennen, da sicherlich Probleme mit haben werden.
Ansonsten kann ich dieses Buch nur empfehlen.

4,5

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REZENSION: Boris Zatko – Anna Fink: Die Fanfare des Königs

28.10.2009
14:10

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Reihe: Anna Fink Bd. 1
Seiten: 381
ISBN: 3833936746

Anna sitzt mit ihrer Mutter Linda Fink im Zug, denn sie sind auf dem Weg nach Taustadt, wo ein Erbe auf die beiden wartet.
Nachdem Annas Vater Hiram bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, hat sich die Situation für die kleine Familie sehr verschlechtert. Nicht nur die Trauer um Mann und Vater ist groß, sondern auch finanziell sieht es alles andere als rosig aus und die Familie wird regelrecht vom Pech verfolgt, sodass Anna und Linda erstmal bei einer Tante wohnen müssen, die sie gar nicht mögen. Doch dann die Überraschung: Wie es scheint, hat Hiram ihnen doch mehr vermacht, als “nur” einen roten Koffer, den Anna nun besitzt und einer alten kaputten Taschenuhr, die Linda immer bei sich trägt. Mit dem letzten Geld, dass sie besaßen, haben sie sich zwei Zugtickets gekauft und auf den Weg gemacht. Zwar freuen sie sich auf die Erbschaft, doch die Freude wird etwas getrübt, da sie nicht wissen, was sie genau erwarten wird.
In Taustadt angekommen, passieren auch gleich viele merkwürdige Dinge. Auch der Notar scheint ein seltsamer Mensch zu sein und dann sind da noch diese Zigeuner, die sich im Garten des geerbten Hauses
befinden und Anna und Linda wohl nicht ganz die Wahrheit zu sagen scheinen…
Bald ahnt Anna, dass sie und ihre Mutter sich wohl mitten in einer Verschwörung befinden…

Auf den ersten Band “Die Fanfare des Königs” der Trilogie um Anna war ich schon seit Monaten gespannt! Das Buch wurde zuerst 2007 in einem BoD-Verlag veröffentlicht und nun endlich in einem richtigen Verlag, was sich wirklich sehr gelohnt hat und ich hoffe, der Autor sowie das Buch die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.
Da ich bisher nur positive Stimmen zu dem Buch kenne, bin ich mit großen Erwartungen an das Buch gegangen und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen!
Die Geschichte um Anna hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und daher hatte ich es in kurzer Zeit schon durch, leider muss ich sagen, denn nun muss ich noch gespannter auf den 2. Band warten.

Boris Zatko benutzt eine sehr schöne, bildhafte Sprache, die die Geschichte noch lebendiger macht, als sie ohnehin schon ist.
Man trifft auf die verschiedensten Charaktere, die es geben kann, manche muss man sofort gern haben, andere sind einem von vornherein unsympathisch. Dennoch handeln alle Personen sehr glaubwürdig und wirken auf mich immer sehr authentisch.
Es gibt viele überraschende Wendungen, doch am Ende werden eigentlich alle Fragen geklärt, sodass dieser Band zwar der Auftakt einer Trilogie ist, aber dennoch in sich geschlossen ist.
Auch ist der Showdown am Ende nicht allzu brutal, sodass sich Kinder sicherlich nicht ängstigen brauchen und es für mich zu einem wundervollen Wohlfühlbuch macht.

Doch der Autor hat nicht nur eine wundervolle Geschichte geschrieben mit tollen Charakteren, sondern das Cover und die Bilder im Buch wurden alle von ihm selbst gezeichnet. Bei jedem Kapitelanfang gibt es eine neue Zeichnung, die in dem jeweiligen Kapitel eine Rolle spielt. Zwar sind diese in schwarz-weiß gehalten, aber dennoch sehen sie wirklich toll aus und passen sehr gut ins Buch.

Boris Zatko ist mit “Die Fanfare des Königs” ein wirklich tolles Kinderbuch gelungen, das allerdings nicht nur was für Kinder ist, sondern an dem Menschen jeglichen Alters sicherlich ihren Spaß haben werden.

5

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REZENSION: Walter Moers – Der Schrecksenmeister

28.10.2009
14:10

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Reihe: Zamonien
Seiten: 383
ISBN: 3492253776

Das Krätzchen Echo steht vor dem Nichts nachdem sein Frauchen starb. Doch eines Tages begegnet ihm der schreckliche Stadtschrecksenmeister Eißpin, der ihm ein Angebot macht: Eißpin wird sich um Echo kümmern und ihm nur leckere Sachen zum Essen geben, wenn sich Echo dafür bereit erklärt, ihm beim nächsten vollen Mond sein Fett zu geben, und sich dadurch von ihm umbringen zu lassen.
Echo ist zwar nicht begeistert, dennoch akzeptiert er die Vereinbarung, schließlich ist es ihm lieber vollgefuttert zu sterben, als einen qualvollen Hungertod…

“Der Schrecksenmeister” ist mittlerweile das vierte Buch, das ich von Walter Moers gelesen habe und ich bin wiedermal begeistert! Allerdings muss ich sagen, dass sich “Der Schrecksenmeister” doch sehr von seinen anderen Romanen unterscheidet und das liegt vorallem daran, dass er sich einen Klassiker als Vorlage für diesen Roman ausgesucht hat. Zwar unterscheiden diese sich sehr, aber die Grundlage ist dennoch vorhanden und auch manche Namen hat Moers nur umgedichtet, z.B. wurde aus “Pineiß” (Spiegel. Das Kätzchen) “Eißpin” (Der Schrecksenmeister) oder aus “Seldwyla” (Spiegel. Das Kätzchen) “Sledwaya”.
Dennoch gibt es viele Überraschungen und Auftritte von fantastischen Wesen, wie z.B. die Ledermäuse. Allerdings lässt Moers hier seiner Fantasie nicht vollen Lauf, wie man es von seinen anderen Romanen gewohnt ist, aber das hat mich nicht gestört, da es für mich so einfach zu dem Buch gepasst hat.

Die Atmosphäre in “Der Schrecksenmeister” ist wesentlich düsterer als man es von Moers gewohnt ist, aber dennoch hat man als Leser oft viel zu lachen. Sehr schön fand ich es von Eißpin mehr zu erfahren, sodass man ihm am Ende nicht mehr als so schrecklich erachtete wie anfangs, denn auch er hat seine Geschichte und ist nicht einfach nur “böse”.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Das Cover der HC-Ausgabe ist dasselbe wie auch auf der TB-Ausgabe (die ich besitze). Zu sehen ist ein blaues Dach, mit einem kleinen Loch, aus dem Echo hervorschaut. Oben sind dann noch drei fliegende Ledermäuse zu sehen. Außerdem fand ich es ganz toll, dass die TB-Ausgabe ein Kratzen-Lesezeichen dabei hatte!
Wie man es von Moers gewohnt ist, befinden sich hier im Buch mehrere Bilder, ebenso wie auch die Schriftart hin und wieder etwas verändert wurde. Eben typisch Moers.

Zwar reicht “Der Schrecksenmeister” für mich nicht ganz an meinen Liebling “Die Stadt der träumenden Bücher” heran, aber da ist er nur ganz ganz knapp dran gescheitert.
Ein eher ungewöhnlicher Moers, aber absolut lesenswert und ein großer Spaß, wenn man sich darauf einlässt.

5

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Auf der Buchmesse…

26.10.2009
00:12

…war ich dieses Jahr leider, leider nicht, aber dennoch habe ich ein kleines Andenken an die Frankfurter Buchmesse 09 bekommen. Vielen, vielen Dank liebe Melanie *knuddel*

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Ein Autogramm von Isabel Abedi

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Und je eine Karte zu Heaven – Stadt der Feen und Lucian. Diese werden ihr Dasein vermutlich als Lesezeichen fristen :)

Liebe Melli, ich habe mich und freue mich immernoch sehr darüber, dass war wirklich sehr sehr lieb, dass du an mich gedacht hast *knuddel*

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ICH LESE GERADE: Christoph Marzi – Malfuria 3. Die Königin der Schattenstadt

25.10.2009
23:56

So, da morgen wieder die Schule losgeht (bye bye Ferien *heul* ), habe ich mir für den Zug den 3. Band der Malfuria-Trilogie rausgesucht. Jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass ich nicht hinterher meinen Bahnhof verpasse *schäm*

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Die große Silbermünze funkelte im gleißenden Licht der Sonne.

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REZENSION: Christoph Marzi – Malfuria 2. Die Hüterin der Nebelsteine

25.10.2009
23:42

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Reihe: Malfuria Bd. 2
Seiten: 331
ISBN: 3401061275

“Die Hüterin der Nebelsteine” ist der 2. Band der Malfuria-Trilogie und schließt direkt an den ersten Band “Das Geheimnis der singenden Stadt” an.
Während Catalina in Malfuria ist, dem Rabenfedernsturm, ist Jordi noch in Barcelona, wo er auf einen Mann trifft, bei dem die unheimlichen Schatten aus seinen Körper kommen. Durch den Stich der Finsterfalter verliert Jordi nach und nach seine Erinnerungen und weiß daher auch nicht mehr, dass er sich noch auf der Suche nach Catalina befand…
Zusammen mit dem Mann, der sich Kopernikus nennt, fliehen sie vor den Schatten, an den Hafen zum Leuchtturm, denn wo Licht ist, kann schließlich kein Schatten hin, denken sie…und Jordi hat bereits vergessen, dass er einen Tag vorher erst von dem Ort abgehauen ist…
Catalina wacht in Malfuria auf und ist erstmal verwirrt, bis sie wieder weiß, was passierte. Und ihr klar wird, dass sie Jordi in Barcelona bei den Schatten zurückgelassen hat. Sofort verlangt sie von der Katzenhexe Agata la Gataza mit Malfuria umzukehren, doch das will sie nicht. Catalina, Agata und Makris machen sich auf die Suche nach Catalinas Großmutter, Nuria Niebla, die ihnen in der Sagrada Familia geholfen hatte…

Den 2. Band der Trilogie habe ich innerhalb eines Tages verschlungen. Ich war von der ersten Seite wieder gefesselt und ich habe mich gefreut, alte Bekannte wiederzutreffen. Sehr schön fand ich, dass man die Sichtweise von Catalina und Jordi mitbekommen hat. Dadurch dass sie in “Das Geheimnis der singenden Stadt” getrennt wurden, hatte man sie beide so wenigstens als Leser nicht verloren.
Catalina weiß nun über ihr Talent als Kartenmacherin Bescheid, und auch wenn sie es einsieht und weiß dass es richtig ist, ist sie schon traurig darüber, keine Karten mehr zu zeichnen. Während mir Agata eher fremd und kalt blieb, habe ich mich schnell mit Makris de los Santos angefreundet und mich gefreut, dass sie und Catalina viel “unternommen” haben, und ich finde es immernoch furchtbar, was mit ihr passiert…ich hoffe, dass es für sie noch nicht zu spät ist und es noch Heilung gibt…aber das werde ich wohl erst in Band 3 erfahren.

Jordi ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich fand es furchtbar mit ansehen zu müssen, wie er seine Erinnerungen verliert und sich noch nicht mal an seinen Vater erinnern kann. Während man nur negative Erinnerungen an seinen Vater hat, fand ich es besonders schön, dass er doch nicht so ein übler Kerl ist, wie man denkt und mir tat er sogar ziemlich leid.

Die Atmopshäre ist, wie in “Das Geheimnis der singenden Stadt“, eher dunkel, bedrückend, was aber auch kein Wunder ist. Dennoch gibt es hin und wieder sehr schöne Szenen und besonders Marzis Sprache ist für mich immer ein kleines Highlight.
Und auch hier macht man wieder die Bekanntschaft mit einem Rabenkater, die finde ich einfach zu toll!

Das Ende ist ziemlich offen und ich bin froh, Band 3 hier zu haben und dann gleich damit beginnen zu können. Zumal ich fassungslos die letzten Seiten gelesen habe und noch immer nicht richtig fasse, was geschehen ist, was Catalina angerichtet hat… Gut und Böse liegt nah beieinander und lässt sich oft nicht voneinander unterscheiden, zumal alles zwei Gesichter hat, und das hat Marzi mit “Die Hüterin der Nebelsteine” auf alle Fälle wieder bewiesen!

Das Cover finde ich auch hier wieder sehr gelungen. Zu sehen ist eine rote Schlange mit einem grünen Augen, die eine Culebra darstellen soll, die auch im Buch selbst vorkommt. Außerdem gibt es auch hier wieder ein Lesebändchen, diesmal passend zum Buch in rot.

Mit “Die Hüterin der Nebelsteine” ist Marzi ein atemberaubender 2. Band seiner Malfuria-Trilogie gelungen, die dem ersten Band “Das Geheimnis der singenden Stadt” in nichts nachsteht. Ich bin sehr gespannt, wie die Trilogie wohl ausgehen mag…

5

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REZENSION: Lucie Klassen – Der 13. Brief

25.10.2009
21:16

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Reihe: Lila & Danner Bd. 1
Seiten: 347
ISBN: 3894253495

Die 20jährige Lila kommt aus einer reichen Familie, ihr Vater ist Oberstaatsanwalt und er weiß schon, wie die Karriere seiner Tochter aussehen soll – angefangen mit einem Jurastudium in Bielefeld, das er ihr besorgt hat. Doch Lila hat andere Pläne und so bleibt sie einfach im Zug sitzen und fährt weiter nach Bochum. Ihre 100 Euro sind schnell weg und Lila hat keine Bleibe, doch schnell ist was passendes gefunden: Detektiv Ben Danner. Dieser ist davon nicht begeistert, nimmt sie aber dennoch für eine Nacht bei ihm auf.
Doch eine Nacht bleibt sie nicht, da sie am nächsten Tag gleich als Kellnerin bei Danners Vermieter Molle, der eine Kneipe hat, eingestellt wird.
Durch ihre Rumschnüffelei erfährt Lila an welchem Fall Danner gerade dran ist. Er wurde als Sportlehrer in eine Schule eingeschleust und soll herausfinden, ob der Tod einer Schülerin wirklich Selbstmord war oder nicht.
Selbstverständlich, dass Lila ihm helfen will und daher nochmal die Schulbank drücken muss und besonders in dem engen Freundeskreis der Toten ermittelt…

Ehrlich gesagt, bin ich sehr zwiegespalten, was das Buch angeht. Es lässt sich locker lesen durch die einfache, jugendliche Sprache.
Aber dennoch fand ich manches einfach zu konstruiert, z.B. dass Lila ohne Probleme zur Schule gehen konnte oder auch dass die Freundinnen der Toten sehr schnell Vertrauen zu ihr gefasst haben und Sachen über die Tote erzählt haben, obwohl sie sich erst seit ein paar Tagen kennen. Oder auch wie schnell Lila einen Job bekommen hat… Das ging mir einfach etwas zu glatt.

Lila war mir als Person anfangs sehr unsympathisch. Ein reiches, verwöhntes Töchterlein, das zwar gegen ihre Eltern rebelliert und daher gegen alles ist, wofür ihre Eltern sind, aber letztendlich immer auf sie zurückgreifen kann…erst zum Ende hin fand ich sie als Charakter angenehm.
Danner hingegen war ein Charakter ganz nach meinem Geschmack. Oft schlecht gelaunt, grantig, etc.

Der Krimifall selbst war spannend, mit mehreren (überraschenden) Wendungen, auch wenn mir das Ende fast etwas zu actionlastig war. Allerdings fand ich es sehr schön, wie am Ende der Titel aufgeklärt wird. Der klingt anfangs etwas “seltsam” und weiß nicht, was der mit der Geschichte zu tun haben soll, aber am Ende erfährt man es.
Insgesamt ein solider Erstlingskrimi, der sich sicherlich steigern kann und daher bin ich auf weitere Werke der Autorin gespannt.

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Leseliste 09

25.10.2009
20:34

In mehreren Blogs habe ich schon gesehen, die eine Liste gemacht haben, mit Büchern, die sie dieses Jahr noch lesen möchten. Die Idee finde ich toll, daher gibt es jetzt hier noch meine Liste. Ich bin gespannt, wie viele ich davon noch schaffe…

Für Leserunden (übrigens alle mit den Autoren auf leserunden.de):

  • Stephan Russbült – Die Oger
  • Brigitte Riebe – Der Kuss des Anubis
  • Bernd Perplies – Erbe der Kristalldrachen (Tarean Bd. 2)
  • Bernd Perplies – Ritter des ersten Lichts (Tarean Bd. 3)

Dann meine Challenge-Bücher:

  • Rebecca Gablé – Die Hüter der Rose
  • Rebecca Gablé – Das Spiel der Könige
  • Christoph Marzi – Malfuria 3. Die Königin der Schattenstadt

Und zu guter letzt, noch von mir selbst ausgesuchte Bücher ;) :

  • Nina Blazon – Faunblut
  • Jenny-Mai Nuyen – Feenlicht. Die Sturmjäger von Aradon
  • Kai Meyer – Arkadien erwacht
  • Bernhard Hennen – Elfenlied
  • Bernhard Hennen – Elfenkönigin
  • Audrey Niffenegger – Die Frau des Zeitreisenden
  • Mathias Nolte – Roula Rouge
  • Chiara Strazzulla – Dardamen. Gefährten der Finsternis
  • Banana Yoshimoto – Federkleid
  • Alyson Noel – Evermore
  • Claudia Gray – Evernight
  • Laura Whitcomb – A certain slant of light
  • Amélie Nothomb – Acide Sulfurique
  • Tobias O. Meißner – Die dunkle Quelle
  • Stephenie Meyer – New Moon

So, das wars. Das ist ja auch genug…und wahrscheinlich viel zu viel…aber ich gehe halt sehr optimistisch an die Sache ;)
Achja, nicht mitgerechnet sind übrigens Bücher, die ich für die Schule lesen muss und wegen dem SUB-Losverfahren…

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